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Nicola Tiggerler im Interview
Geschrieben von: Carina Greiffenberg   

Aktuell ist Schauspielerin Nicola Tiggeler als Barbara von Heidenberg erneut in der ARD Telenovela "Sturm der Liebe" zu sehen. Dort wird "Frau von Heidenberg" nun auf der Anklagebank sitzen und es bleibt abzuwarten ob sie tatsächlich verurteilt wird...

kultur-base.de hatte die Gelegenheit Nicola Tiggeler ein paar Fragen zu stellen.



kultur-base.de: Aktuell sind Sie wieder als Barbara von Heidenberg in der ARD Telenovela „Sturm der Liebe“ zu sehen. Und ihr wird nun der Prozess gemacht! Ist es Ihnen schwer gefallen nach einer längeren Drehpause wieder in die Rolle hineinzufinden?


Nicola Tiggeler: Ich komme ja nun schon zum 2. Mal wieder, insofern bin ich darin „geübt“. Und es ist wie beim letzten Mal: Man kommt an das Set, kennt die Kollegen und Gegebenheiten, die Atmosphäre ist immer noch so herzlich und familiär, es ist immer noch so wahnsinnig viel Text jeden Tag und man denkt, man sei nicht weg gewesen….


kultur-base.de: Hat Barbara von Heidenberg etwas mit Nicola Tiggeler gemeinsam?


Nicola Tiggeler: Nein, ich denke und fühle als Privatperson komplett anders, und ich gehe weder real noch im übertragenen Sinne über Leichen, aber die Konsequenz und Zielstrebigkeit von Barbara ist mir nicht fremd… wobei ich hoffentlich für meine Mitmenschen erträglich bleibe!


kultur-base.de: Werden Sie privat oft auf diese Rolle angesprochen? Frau von Heidenberg ist ja eindeutig ein Biest...


Nicola Tiggeler: Und genau das mögen die Leute auch. Die meisten wollen „das Salz in der Suppe“, die Spannung, die die Rolle Barbara mitbringt.


kultur-base.de: Wie wichtig ist Ihnen das Feedback der Zuschauer?


Nicola Tiggeler: Sehr wichtig! Nachdem ich am Anfang ja noch mit zum Teil heftigen Abneigungen zu kämpfen hatte, da manche Zuschauer die boshafte Rolle mit mir als Privatperson verwechselten, freue ich mich, dass jetzt die allermeisten auf Barbara nicht verzichten möchten und damit ja auch meine Arbeit schätzen. Ich wäre sonst sicher nicht ein drittes Mal zurückgekehrt. Das war auch der Wunsch der Zuschauer.


kultur-base.de: Wen spielen Sie lieber: „Das Biest“ oder „Die Gute“?


Nicola Tiggeler: Die liebe gute Sylvia war Ende 2008 bei „Sturm der Liebe“ eine schöne Abwechslung. Nach dem furiosen Bergabsturz wurde Barbara damals ja von dem Arzt Paul Wielander gefunden. Sie hatte durch den Aufprall ihr Gedächtnis verloren, woraufhin er ihr eintrichterte, seine herzensgute Ehefrau Sylvia zu sein, die er kurz zuvor durch einen Unfall verloren hatte. Das ging selbstverständlich nur so lange gut, bis sich Barbara wieder erinnern konnte, wer sie wirklich war… Auf die Dauer bietet einem die Rolle der „bösen“ Barbara natürlich viel mehr Schauspielfutter, da kann ich ja immer wieder eine breitePalette an Emotionen ausbreiten!


kultur-base.de: Wie schalten Sie nach einem langen Drehtag am besten ab?



Nicola Tiggeler: Wenn ich die Wahl hätte, erst einmal eine Runde joggen oder Yoga, aber auf mich warten immer (gottseidank!!) meine Kinder und Haushalt und danach viele viele Seiten Text, die abends noch gelernt werden wollen. Die Zeit für mich muss ich meistens auf frühmorgens verlegen. Zum Glück habe ich einen Mann, der mir viel abnimmt!

 


kultur-base.de: Welchem Land drücken Sie bei der Fußball WM die Daumen?



Nicola Tiggeler: Na, ganz klar doch dieser tollen deutschen Mannschaft, das erste Spiel fand selbst ich als absolute Nicht-Fachfrau spannend!


kultur-base.de: Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

 

An dieser Stelle vielen Dank an Julia Schöppner von Bavaria Film.

Foto: ARD/Ralf Wilschweski


 

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